Für den Tschad gibt es eine Teilreisewarnung. Vor einer Reise in die Hauptstadt N’Djamena wird gewarnt und um besondere Vorsicht gebeten. Im Jahr 2015 wurden in der Hauptstadt N’Djamena und am Tschadsee Anschläge von der Terrororganisation Boko Haram begangen. Trotz dessen, dass diese Anschläge bereits einige Jahre her sind, ist nicht auszuschließen, dass weitere Anschläge folgen können. Allgemein sollten nächtliche Überlandfahrten gemieden werden, dies gilt jedoch für das gesamte Land.

Außerdem sollte der Besuch am Tschadsee vermieden werden. Am Tschadsee ist aktuell noch der Ausnahmezustand ausgerufen. An den Tschadsee grenzen neben dem Tschad auch Kamerun, Niger und Nigeria. Auch große Menschenansammlungen gelten im Tschad noch immer als Sicherheitsrisiko und sollten daher, genauso wie öffentliche Plätze, gemieden werden.

Das Grenzgebiet zwischen Kamerun und dem Tschad wie auch das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik sollte nachdrücklich vermieden werden. An den Grenzgebieten herrscht ein erhöhtes Entführungsrisiko und wird ausdrücklich geraten diese Grenzgebiete am Tschad zu meiden. An der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik hat der Tschad seit Ausbruch der Krise im Nachbarland ein erhöhtes Flüchtlingsaufkommen. Die Grenzen wurden daher bereits 2014 vollständig geschlossen.

Es wird weiterhin vor einer Reise in das Gebiet der Sahara sowie der Sahelzone gemahnt. In diesen Regionen gilt für Deutsche besondere Vorsicht, dies gilt aber auch für alle anderen Regionen im Tschad. Touren durch die Sahara sind im Tschad mit Gesundheitsrisiken verbunden und es besteht außerdem noch ein enormes Verkehrsrisiko.

Im Gesamten Land wird vor der “coupeurs de routes” gewarnt. Die motorisierte und meist stark bewaffneten Straßenräuber sind auch nicht abgeneigt ihre Messer und Waffen für die Gewaltkriminalität zu nutzen.

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