Heutzutage günstige Flugtickets zu finden ist zu einem Wettkampf geworden. Die Flüge zu buchen ist eigentlich einfach. Aber den besten Flug zu finden und dabei noch den billigsten ist dagegen eine echte Herausforderung geworden. Es gibt aber Tricks mit denen man den Einen oder anderen großen “Schlag” vollziehen kann.

„Für 300 Euro nach New York? Wie hast du das denn geschafft?“

Das ist eine Frage, die man sich oft stellt bzw. denjenigen die gebucht haben, wenn man von solchen skurrilen Angeboten hört. Das Finden günstiger Tickets oder sogenannter Error-fares, das sind Fehler im Buchungsvorgang, sind mittlerweile eine beliebte Beschäftigung, ja eigentlich ein Wettkampf geworden. Außerdem gibt es immer mehr Suchmaschinen zur Flugbuchung. Hier verliert man ganz schnell den Überblick und weiß oft nicht wo hinten und vorne ist. Aus diesem Grund haben wir speziell für Flugbuchungen im Web die Erfahrungen unserer Reiseblogger gesammelt und in Form von Tipps und guten Räten hier wiedergegeben. Wenn du mehr über New York erfahren willst, Sinem war dort und hat uns einen lebhaften Reisebericht zur geschrieben. Hier geht es zum New York Reisebericht.

Immer rechtzeitig buchen

Auch für diejenigen die eher spontan sind und nicht sehr gerne im Voraus planen, die rechtzeitige Planung und frühzeitiges Buchen zahlen sich wirklich immer aus. Last-Minute-Schnäppchen werden groß umworben, gibt es aber in Wirklichkeit nur noch selten. Allgemein kann man sagen, dass es für innerdeutsche Flüge immer der günstigste Weg ist, wenn man 6 Wochen vorher bucht. Die Tickets sind laut Studien dann um 40-50% billiger als am Abflugtag. Je näher der Abflug kommt, desto teurer wird das Ticket. Das gilt übrigens auch oft bei Billigfliegern.

Flexibilität

Wer bei Ankunftstag und Abflugstag eher flexible ist, der hat größere Chancen einen guten Alternativflug zu entdecken. Anders als oft empfohlen, ist der günstigste Abflugtag nicht immer ein Mittwoch, sondern eher der Freitag. Jedoch gilt dies nur für morgens oder am späten Abend. Innerhalb Europas sind die Flüge Montags am günstigsten. Der Erfahrung halber ist dann der Sonntag am teuersten. Ist man aber von einer Fernreise auf dem Rückweg ist oft der Sonntag am günstigsten. Deshalb sollte man sich immer die Zeit nehmen und prüfen, was die Flüge auch 1-2 Tage früher oder später kosten.

Niemals während der Hauptreisezeit buchen

Das ist nämlich die Ferienzeit. Die Nachfrage ist meistens riesig, Tickets sind dann knapp weil jeder irgendwohin verreisen möchte. Wenn möglich sollte man Schulferien oder Feiertage versuchen zu vermeiden oder man verreist einfach aus einem anderen Bundesland, in welchem noch keine Ferien sind. Das machen auch viele und da kann man richtig sparen. Auch im Ankunftsland ist es nicht verkehrt zu prüfen, ob dort Feiertag ist oder Ferienzeit herrscht.

Die altbewährten Suchmaschinen für Flüge tun’s

Auch wenn sie auf den ersten Blick unübersichtlich aussieht, war lange Zeit die Suchmaschine Matrix Airfare Search für uns die beste Suchmaschine. Sie hatte einiges zu bieten, mehrere Abflughäfen, Gabelflüge, alternative in der nähe liegende Zielflughäfen. Irgendwann kaufte Google den Anbieter dann auf und langsam aber sicher wurde diese Flugsuchmaschine immer einen Tick schlechter. Seit dem Februar 2015 gibt es mit Google Flights ein neue Flugsuchmaschine von Google. Die Suchmaschine ist schlicht und absolut einfach zu handhaben. Man gibt wie sonst auch Abflughafen und Zielort ein und wählt ein bestimmtes Datum oder „Flexible Reisedaten“ aus. Abgesehen davon kann man weitere Abflug- oder Zielflughäfen hinzufügen. Manchmal lohnt sich die Fahrt an einen anderen Flughafen. Beispielsweise wenn man zwischen Stuttgart und Frankfurt wohnt, kann es praktisch sein von beiden Flughäfen aus nach Flughäfen zu suchen.

Unterschied zwischen Skyscanner, Kayak und Momondo

Diese bekannten und häufig genutzten Flugsuchmaschinen holen sich die Preise von den Reiseagenturen. Daher sind sie nicht immer ganz aktuell, das gilt für Skyscanner, Kayak und Momondo gleichermaßen. Google Flights jedoch greift direkt auf die Daten der Fluggesellschaften zu. Google behauptet sogar, dass sie jedes Angebot mit dem günstigsten Flug noch unterbieten können. Auf der Suche nach dem günstigsten Flug sollte man definitiv bei Google Flights vorbeischauen.

Preise direkt auf den Webseiten der Airlines nachschauen

Abgesehen von den Flugsuchmaschinen sollte man niemals die die Webseiten der Fluggesellschaften mit dem günstigsten Preis außer Betracht lassen. Oft kann man auch hier den besten Preis finden. Beispielsweise ist Condor bei den gängigsten Flugsuchmaschinen nicht aufgeführt, bietet dafür aber oftmals die besten Flugzeiten über die eigenen Webseite.

Durch One-way Tickets kann man sparen

Was laut Airlines selten vorkommt, können unsere Reiseblogger nur allzu oft bestätigen. Durch das Buchen von zwei One-way Tickets spart man oft mehr Geld, als sofort Hin- und Rückflug zu buchen. Gerade wenn man flexible ist was das Reisen angeht ist das eine super Möglichkeit Geld für das Flugticket zu sparen.

Programmen beitreten

Mit jedem Flug Meilen sammeln, das machen heutzutage die meisten. Aber nutzen es die meisten auch richtig? Fliegt man regelmäßig oder auch oft auf der Langstrecke hat man schnell Guthaben angesammelt, mit dem man einen nächsten Flug billiger abstauben kann, sich ein Upgrade in eine bessere Klasse gönnen oder sogar einen Flug geschenkt bekommen kann. Wer eine Weltreise macht sollte sich das sicherlich zu nutze machen.

Tipp von der Redaktion:

Das Bonus Programm von One World gilt aktuell als das Beste. Auch wenn oft behauptet wird dass das alles Blödsinn sei und die Meilen eh verfallen würden. One World ist eine Gemeinschaft aus großen Fluggesellschaften rund um die Welt, wie beispielsweise AirBerlin, American Airlines, British Airways, Iberia, Qatar, Qantas oder Alitalia.

Newsletter

Es ist nicht von Nachteil sich für Newslettern der Airlines anzumelden. Oft findet man attraktive Angebote für einen begrenzten Zeitraum und tolle Flüge zu günstigen Preisen.

Error-fares stets im Auge behalten

Da es oft Fehler in der der Software gibt, kann es vorkommen, dass Flüge zu billigen Preisen ausgegeben werden als vermutlich ursprünglich gedacht. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass man mit einem Error-Fare-Ticket fliegen kann, da die Tickets selten kontrolliert werden. Es gibt Blogs, die sich darauf spezialisiert haben, diese Error-Fares zu suchen und zu veröffentlichen. Hier sollte man wie bereits im Flexibilitäts Punkt angesprochen, flexibel sein. Mit diesen Error-Fares muss man dennoch vorsichtig sein, da es schon mal vorgekommen ist, dass die Tickets beim Check-In als ungültig galten.

Wie man sich von Flugsuchmaschinen nicht über den Tisch ziehen lässt

Was viele nicht wissen ist, dass wenn man häufig eine Flugsuch Seite anklickt, die eigene IP-Adresse zwischengespeichert wird. Desto öfter man dann den gleichen Flug sucht un anklickt, desto teurer wird er dann jedes Mal. Das ist ein Trick mit dem die Anbieter arbeiten, da sie sehen dass der Kunde interessiert ist oder gar dringend diesen Flug braucht und er daher auch höchstwahrscheinlich buchen wird. Man sollte also immer mal wieder die Browserdaten löschen, dann fängt man immer wieder bei Null an.

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