Die Stadt die niemals schläft: 9 Tage hieß es für mich!

Niemand sollte erwarten hier Erholungsurlaub machen zu können. Für mich ist es eine Weltstadt, die jeder einmalbesuchen sollte. Es gibt einfach so viel dort zu sehen, die wir alle von Kindheitstagen an kennen: Time Square, Central Park, Freiheitsstatue, Wall Street, Empire State Building, Chrysler Building, Rockefeller Center, Ground Zero, Brooklyn Bridge, Broadway, Flatiron Building, Museen, 5th Avenue und und und…

Im November 2016 habe ich meinen Flug (mit Icelandair) von München nach Island und von Island nach New York zum JFK für 389 € (Hin- und Rückflug) gebucht. Am 1. Juni ging dann mein Traum für 9 Tage in Erfüllung. Mein Flug, mit Icelandair, landete überpünktlich am John F. Kennedy International Airport in New York. In Deutschland hatte ich von meinen Kollegen vor der Reise einen Stadtführer für New York geschenkt bekommen. Mit meinem Stadtführer “Top10 New York” konnte ich mich schon vor der Reise informieren und wusste nun bereits vorher, dass es am Flughafen einen “SuperShuttle” für nur 22 $ gibt. Mit diesem Sammelbus kommt man direkt zu seinem gewünschten Ziel, aber deutlich günstiger als mit dem Taxi. Da man nicht der einzige Fahrgast ist, sollte man für diese Option deutlich mehr Zeit einplanen.

 

 

Das Hotel in New York und mein erster Tag

Mein Hotel, dass “New World Hotel”, war in Manhattan/Chinatown. Für 9 Tage Aufenthalt habe ich 404 € bezahlt, allerdings kann ich es euch nicht besonders empfehlen, da man dort keinen großen Wert auf Hygiene legt. Kurzes auspacken und frisch machen und gleich habe ich losgelegt mit dem Abenteuer :)… Ich habe mir zunächst eine Metro Card für 32 $ für 7 Tage besorgt und mich spontan für den Start am Broadway entschieden. Am Abend ging es dann noch zum Time Square, wo ich “Ripley ´s Believe it or not” besucht habe. Wer etwas verrücktes mag für den ist es auf jeden Fall ein Muss! Super viel Spaß und ein interessantes Museum für alle, ich habe ca. 2,5 Stunden dort verbracht (Preis ca. 27 Dollar).

 

 

Ich hatte zwar eine lange Liste von Must see´s aber natürlich kein Plan wann, wie, was und für wie lang. Auf Frühstück hab ich verzichtet (Frühstücke allgemein nicht) und Mittags hab ich mir meistens nur eine Sandwich To Go gekauft, damit ich ja kein Zeit mit bestellen oder warten in einem Restaurant verliere.

 

Die Brooklyn Bridge und der Time Square

Am nächsten Tag ging es dann zur Brooklyn Bridge, jeder der in New York ist, sollte einmal diese atemberaubende Brücke, die Manhatten und Brooklyn verbindet überqueren. Wer schon auf der Brooklyn Bridge ist kann auch gleich das Manhattan Municipal Building (NewYork MDCLYIV) und den Brooklyn Bridge Park besuchen – das habe ich natürlich auch gemacht. Am Abend ging es dann nochmal zum Time Square und es ist einfach nur faszinierend durch die vielen Leuchtreklamen zu laufen. Es gibt dort so viele verschiedene Restaurants, zig Theater, MTV Studios, Straßenmusiker und Walt Disney Figuren mit denen man Fotos schießen kann (gegen eine kleine Spende). Es war einfach beeindruckend.

 

 

Das World Trade Center Museum

Am dritten Tag habe ich mich am Morgen spontan für einen Besuch im World Trade Center Museum/Ground Zero entschieden (Preis für Schüler liegt bei 18 Dollar). Ich habe bestimmt 3 bis 4 Stunden in diesem Museum verbracht. Es waren teils originale Texte und Aufnahmen zu lesen und hören. Das Museum zeigt tausende Gegenstände aus dem World Trade Center und aus dem Besitz von Opfern, Augenzeugen oder Helfern: Schuhe, Hüte, Uniformen, ein zerstörtes Feuerwehrauto, alte Flugzeugfenster und Eheringe. Es sind Hinterlassenschaften der 3.000 Menschen, die den Anschlägen vom 11. September zum Opfer gefallen sind. Das hat mich alles wirklich sehr mitgenommen. Das Woolworth Building, was als achtes Weltwunder gilt, ist auf der selben Straße wie das World Trade Center und daher bietet sich auch dort ein Besuch an. Die Lobby sah einfach Traumhaft aus.

Mein Tipp: Die Schlange ist meistens sehr lang im World Trade Center, aber ihr könnt euch auch eure Tickets am Automaten besorgen (Außerhalb vom Museum: einfach mal Fragen), allerdings ist nur mit Kartenzahlung möglich, no Cash, und ihr könnt dann auch gleich von einem separaten Eingang schneller durchkommen.

 

Manhattan Tour: Little Italy, China Town und Buddhistische Tempel

Am nächsten Tag habe ich mich mit einem Mädchen getroffen, welche ich im Shuttlebus kennengelernt hatte. Wir haben uns vorgenommen ChinaTown und Little Italy zu erkunden. Erstmal waren wir im Columbus Park, ein sehr interessanter Park in dem sich hauptsächlich chinesische Rentner treffen um gemeinsam Spiele zu spielen oder auch einfach nur zu singen. Außerdem ist dort von dem ersten chinesischen Präsidenten ist eine Statue aufgestellt.

Anschließend waren wir im Mahayana Tempel Buddhist Association, jedoch konnten wir nicht ganz rein, da es ein Zeremonie zu diesem Zeit gab und wir nur von außen zuschauen durften. Nach dem Mahayana Tempel haben wir uns auf den Weg zum Museum für Chinesen in Amerika “MOCA” gemacht. Dieses Museum stellt die Beziehungen zwischen China und den USA dar, beschreibt wie sich Chinesen über die Jahrhunderte in Amerika eingelebt haben und welchen Einfluss sie schließlich ausgeübt und gegenwärtig erreicht haben. Eine sehr interessante Erfahrung für jeden Reisenden. Der Eintritt für Schüler beträgt 5 Dollar – Donnerstag hat man freien Eintritt. 

In den zwischen Straßen haben wir ein versteckten Buddhistischen Tempel entdeckt, der in meinem Reiseführer gar nicht aufgelistet war. Es gab erneut eine Zeremonie, nur diesmal durften wir und diese von innen anschauen. Der Tempel war viel kleiner als der Mahayana Tempel, versteckt in einer Seitenstraße, aber diesmal konnte man beim Gebet/meditieren dabei sein.

Als es dann langsam anfing zu regnen wollten wir eine Pause einlegen und was Essen gehen. Hierfür haben wir uns ein chinesisches Restaurant ausgesucht. Nach der Stärkung haben wir uns zum Tagesabschluss noch das Italian American Museum angesehen (Eintritt ca. 7 Dollar wenn ich mich nicht irre :D). Es war sehr klein, es war auch einiges los und man hatte keine Zeit alles in Ruhe durchzulesen. Die Museums Mitarbeiterin hat uns aber erzählt, dass sie dieses Jahr (2017) für 2 Jahre schließen werden und in ein größeres Gebäude umziehen werden. 

Am Abend bin ich noch etwas durch New York gelaufen um Geschenke zu besorgen und für mich paar Erinnerungen zu kaufen. Spontan habe ich dann noch das Rockefeller Center besucht, allerdings habe ich mir nur die Lobby von außen angesehen, denn die nächste Tour war erst in 1,5 Stunden und ich hatte keine Kraft mehr nach dem anstrengenden Tag zu warten. Mein Tipp: am besten vorher das Tickets besorgen für ca. 35 Dollar.

 

Das American Museum of Natural History

Am 5. Tag habe ich mir vorgenommen morgens zum American Museum of Natural History zu gehen, oder besser gesagt zu “Nachts im Museum”. Die Filmkomödie wurde in diesem Museum gedreht. Die Metro hält direkt vor dem Museum. Der Eintritt beträgt ca. 24 Dollar (Das Ticket beinhaltet Space Show/weitere Programme/Planetarium/Imax Film, ect.). Der vorgeschlagene Eintrittspreis beträgt $ 22, jedoch ist es dank pay-as-you-wish jedem selbst überlassen was er bezahlen möchte. Allerdings habe ich das erst im nachhinein erfahren, dass man an der Kasse den Preis zahlt, denn man bereit ist zu zahlen. Also könnt ich auch für ein Penny reinkommen, müsst halt für die verschiedenen Show´s und Bereiche dann immer extra zahlen.

Das American Museum of Natural History war mit Sicherheit eines der beeindruckendsten Museen welches ich je besucht hab. Alleine die schiere Größe, sowie die detaillierte Inszenierung der ausgestellten Stücke in diesem Museum geben einem das Gefühl durch “Raum und  Zeit” zu reisen. Es gibt leuchtende Tiere, gefährliche Spinnen (iyhhh ähhhhh), tolle Schmetterlinge und die verschiedenen Kulturen der Welt zu bestaunen. Von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter, von Dinosaurierknochen bis hin zu noch nicht erreichten Galaxien, einfach nur toll. Ein “MUSS” für alle die New York besuchen wollen! American Museum of Natural History liegt gleich am Central Park, daher bin ich am selben Tag noch etwas im Central Park herumgelaufen. Es ist kaum vorstellbar wie groß der Central Park in Wirklichkeit ist.  Am Abend war ich erneut am Time Square und dieses mal im berühmten Hard Rock Cafe.

 

Mein Tipp: Bitte kommt relativ früh zu diesem Museum, ich war um ca. 12:15 pm dort und um 17:30 haben die Durchsage gemacht, dass sie schließen. Ich habe es in diesem Zeitraum nicht geschafft, alles anzuschauen 😀 Außerdem hatte das Pech, dass ich mir einen Tag ausgesucht hatte, wo fast ausschließlich Schulklassen dort waren – überall waren schreiende Kinder. Daher würde ich sagen lieber am Wochenende hingehen!!!

 

Das Museum of Modern Art

6. Tag: Mein Plan war es die 5th Avenue, Trump Tower, Grand Central, Public Library und MOMA zu besuchen. Die New York Public Library ist mit Abstand die Eindrucksvollste Bibliothek, die ich je gesehen habe. Von der Architektur und der Kunst, bis hin zu den eigentlichen Inhalt der Bücher und Informationen. (Der Eintritt ist frei)

Später ging es zum MOMA (Museum of Modern Art) für Schüler 14 Dollar (am Freitag Nachmittag bis 20 Uhr ist der Eintritt frei allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es am Freitag dann sehr voll ist!!!). Ich hatte die App von MOMA als Unterstützung, eine tolle App wenn man ausreichend WLAN oder Internet hat :). Empfehlenswert auch für diejenigen, die sich nicht für moderne Kunst begeistern können. Einen Van Gogh, Picasso, Monet, Lichtenstein, Diego, Frida Kahlo oder Salvador Dali im Original gesehen zu haben ist unbezahlbar. Die anderen tausenden Künstler, im 6.Stöckigen Haus, waren mir leider nicht bekannt. *peinlich*:D

 

Madame Tussaud

 

Tag 7: Für heute hatte ich mir vorgenommen das Madame Tussaud zu besuchen. Es ganz nett, am Besten war die Aussicht auf den Time Square aus dem Glasrondell. Die Figuren sahen oftmals nicht aus wie aus Wachs sondern aus Plastik (nicht alle). Ganz cool war, dass man sich mit allen Figuren direkt fotografieren lassen konnte und es keine “Berührungsängste” gab wie bei echten Promis. (Einritt lag bei 29 Dollar – kein Rabatt für Schüler) Später habe ich noch das Flatiron Building (Bügeleisen Haus) besucht (jedoch nur von außen betrachtet). Im Bryant Park habe ich mich eine Stunde aufgehalten, was will man auch großartig im Park machen. Die Love Skulpture ist ein netter Spot für ein paar Fotos in der Nähe von MOMA, wenn ihr in der Nähe seid schaut vorbei! Es gibt auch andere Skulpturen in der Nähe, aber die “LOVE Skulpture” kennt man von Postkarten, und ich wollte dort unbedingt ein nettes Foto zu schießen.

 

 

Statue of Liberty Island und das Empire State Building

 

Am vorletzten Tag ging es für mich zur Statue of Liberty Island und Ellis Island. Bucht bitte Online!!!!!!!!!! :D, da ich alles spontan organisiert habe, habe ich selten was vorher gebucht. Bei Statue of Liberty bereue ich es :O. (Das Ticket hat 18,50 Dollar gekostet) Ich musste locker 1,5 – 2 Stunden (mit Sicherheitscheck) warten.

Als ich dann allerdings bei der Freiheitsstatue war, war mir erst richtig bewusst dass ich in New York war. Ein echt sehr sehr tolles und einmaliges Erlebnis! Zu Ellis Island habe ich oft gelesen, dass es ein “Muss” ist diese Insel zu besuchen wenn man in New York ist – ist es aber nicht!!

Die Audioguide Beschreibung der Geschichte und Entwicklung der Einwanderungspolitik war sehr genau, mit allem was dazu gehört. Auch im Museum war die Geschichte gut aufgearbeitet, jedoch dann doch etwas zu detailliert. Auch einige Gerät hatten einen unangenehme Wackelkontakte, der einfach nur gestört hat. Zudem sind die Nummern mehrmals schwer zu finden gewesen. Die Tour ist bei der offiziellen Buchung enthalten.Ich empfehle erst auf die Liberty zu fahren und sich dann zu entscheiden ob man noch auf Ellis Island möchte. Die Boote fahren einen zuerst aufs Festland, bleibt einfach Sitzen und dann geht’s weiter zur Ellis.

Später habe ich noch eine Rundfahrt mit dem Watertaxi gemacht, was kostenlos war. Die gelben Wassertaxi´s fahren alle 15 Minuten, ihr könnt euch von den Wassertaxi´s auch mal New York bei Nacht anschauen – ich hatte leider keine Zeit mehr dafür. Gegen Abend war ich dann noch beim Empire State Building (35 Dollar auch für Schüler + wenn man in den 102. Stock hoch will kostet es 12 Dollar extra.)  Hier zu sein ist Pflicht :D. Es war sehr schön bei Nacht, ganz Manhattan konnte man in der Nacht leuchten sehen.

 

 

Abschied von New York: Mein letzter Tag

Heute ist leider mein letzter Tag in New York :(. In der früh gleich um 7 Uhr gab es ein kostenloses Konzert von “The Chainsmokers” im Central Park und natürlich könnt ich mir das nicht entgehen lassen :D. Es gibt immer mal wieder gratis Konzerte oder gemeinsames Joga im Central Park. Einfach mal informieren wenn ihr dort seid. Danach bin ich wieder zurück ins Hotel um mein Koffer zu packen und auf dem Weg habe ich mir zum Abschied noch ein Sandwich und ein Cookies besorgt. Wenn ihr wie ich ständig Hungeranfälle bekommt könnt ich euch auch vor der Fahrt an den Flughafen einiges to go besondern *lachflash*:D. Wie überall auf der Welt ist es am Flughafen in New York auch sehr teuer!

Danke für´s Lesen 🙂

meine Tipps:

  • ESTA müsst ihr vor eurer Reise beantragen: Die kostet ca. 12 Dollar
  • keine Panik am Flughafen, es gibt eine kleine Befragung
  • USA hat anderen Steckdosenform – bitte an Adapter denken!
  • Für Mädels: In den USA gibt es eine andere Spannung (VOLT), es könnte daher sein dass euere Glätteisen, Lockenstäbe etc. nicht funktionieren. Bevor ihr es umsonst mitschleppt, bitte vorher checken (USA 110 – 120 Volt).
  • Ich wurde zwar angemacht, aber nicht belästigt, wenn ihr spätabends unterwegs seid, vor allem als Frau, aufpassen in Subway Stationen =)

 

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