Um die Welt reisen und das für wenig Geld oder für gar keins, das geht. Man muss nur wissen wie. Man spart sich Hotelkosten indem man das mittlerweile so berühmte Couchsurfing macht. Sich den Bauch vollschlagen, ohne was zu bezahlen gibt’s für die, die bei der Ernte auf dem Kiwi Feld helfen. Wir von der Redaktion haben einige goldwerte Tipps für alle Reisenden parat, die gern günstig oder kostenlos um die Welt kommen möchten. Heutzutage ist das kein Hexenwerk. Es bedarf an einer minimalen Risikobereitschaft und an Lebenslust. Man darf sich ebenfalls für nichts zu schade sein.

Flexibilität

Das wohl wichtigste Wort und die nötigste Eigenschaft, wenn man um die Welt reist und das für wenig bis gar kein Geld. Schnell alles in den Rucksack schmeißen und zum nächsten Ziel, dazu muss man bereit sein. Wer nicht an Daten oder Zeiten gebunden ist, kann mit Portalen wie “Urlaubsguru, Urlaubspiraten und Travelzoo” unglaubliche Schnäppchen landen. Wer spontan ist, kann hier Gutscheine und unglaublich günstige Angebote einsacken. Da ist es kein Wunder, wenn man eine Kreuzfahrt für unter 200 Euro in die Karibik oder eine 16-tägige Reise nach Florida für knapp 400 Euro erwerben kann und das inklusive Flügen und Mietwagen. Über eine App der jeweiligen Portale bekommt man dann die neuesten Schnäppchen als Push-Nachricht und kann bei Bedarf sofort zuschlagen. Auch über die gängigen Reiseportale Lastminute gibt es gute Chancen auf kräftige Rabatte und tolle Reisen für wenig Geld.

Work & Travel

Die wohl bekannteste Auslandsaktivität von Schulabsolventen, Studenten, Fast-Studenten oder Ex-Studenten ist das Arbeiten im Ausland um sich die Reise zu finanzieren.
Nur weil man vielleicht keinen Puffer für den Urlaub angespart hat, muss man nicht zu Hause bleiben. Deshalb überlegen sich viele, für ein paar Wochen oder Monate im Ausland zu arbeiten um Geld dazuverdienen und sich dadurch den Aufenthalt finanzieren. Die gängigsten Jobs sind Au Pair, Animateur, Reiseführer, Barkeeper, Kellner, Hostel-Mitarbeiter, Gärtner, Babysitter, Erntehelfer und viele weitere. Alles was man braucht, um sich das Arbeiten im Ausland zu ermöglichen und zu vereinfachen, ist ein Work & Travel-Visum. Damit können Reisende bis zu unter 35 Jahren insgesamt zwölf Monate in einem anderen Land leben und sich durch Minijobs finanzieren. Deutschland hat mit einigen Ländern verschiedene Work & Travel-Abkommen getroffen. Die beliebtesten Ziele wären Australien, Neuseeland und Kanada. Für die USA gibt’s eine gesonderte Genehmigung, das sogenannte J1-Visum. In den USA ist alles viel schwieriger, es ist abzuraten dort Work & Travel zu machen, wenn man nicht unbedingt in das Land möchte. Der Vorteil von Auslandsjobs ist außerdem, dass man Land und Leute viel besser kennen lernt als bei einer normalen Urlaubsreise. Außerdem verbessert man seine Sprachkenntnisse.

Kostenlos Reisen durch “WWOOFING”

Wer um jeden Preis Reisen möchte und das kostenlos und sich für keine Handarbeit zu schade ist, der ist beim WWOOFING genau richtig aufgehoben. Hier macht man keineswegs nur Drecksarbeit, aber sicherlich keine Büroarbeit. Es gibt hunderte Möglichkeiten, von Ziegen melken an der Neiße, Mangos ernten in Thailand, Pferde pflegen in Südafrika. Wer vom Landurlaub träumt, sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren, denn für Kost und Logis kommen dann die Farmen auf. Die Abkürzung steht für „World Wide Opportunities on Organic Farms“. Das System folgt einem einfachen Prinzip: Freiwillige Reisende bieten sich an und helfen auf ökologischen Bauernhöfen und bekommen dafür Übernachtung und Verpflegung gratis.

Couchsurfing

Man muss nicht unbedingt in teure Hotelzimmer oder Hostels, wenn man sie sich nicht leisten kann oder will. Stattdessen kann man einfach bei Privatleuten übernachten und das umsonst! Es gibt ein offizielles Netzwerk von Couchsurfing und dort bieten Leute überall auf der Welt einen Schlafplatz in ihrer Wohnung an. Entweder hat man ein eigenes Zimmer, das Sofa im Wohnzimmer oder nur eine Luftmatratze, auf jeden Fall hat man ein Dach über den Kopf und das immer umsonst. Das spart nicht nur enorm viel Geld, sondern ermöglicht es viele neue Leute kennen zu lernen. Auch hier ist wieder Flexibilität und Spontanität gefragt. Man darf nicht penibel sein, die Wohnumstände können natürlich auch mal nicht ganz den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Mehr dazu unter www.couchsurfing.com/

“Housesitting”

Ja, das hört sich nicht nur so an, sondern ist auch so. Man sittet Häuser. Und zwar Villen.
In einer Luxusvilla oder einfach einem riesigen Haus wohnen und keinen Cent dafür zahlen? Man muss nur Housesitter werden und sich um Häuser oder Wohnungen kümmern, deren Eigentümer gerade verreist sind. Dafür muss man sich beispielsweise bei Seiten wie “Housecarers“ oder „Mind my House“ registrieren und kann sich dort auf entsprechende Anfragen bewerben.

Mehr dazu unter www.trustedhousesitters.com

 

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